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Region: Langudoc-Roussillon

GESCHICHTE
Languedoc-Roussillon war nie bekannt für großartige Qualität, jedoch für große Quantität. Während vieler Jahre hat diese Region dazu beigetragen, den europäischen Markt mit schlechten Weinen zu überschwemmen. Immer noch wird hier viel Wein erzeugt, aber neue Appellationseinteilungen in den 80er Jahren haben die Qualität verbessert, u.a. durch niedrigeren Ernteertrag/ha und neue Herstellungsmethoden. Rebsorten von geringerer Qualität wie Aramon und Alicante Bouschet sind heute fast ausgerottet und die Weine haben mehr Stabilität und Charakter. Auch Merlot, Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Sauvignon Blanc werden vermehrt angebaut.

GEOGRAPHIE
Von Nimes im Osten bis an die spanische Grenze im Westen breitet sich dieses Gebiet aus. Zuerst nur fleckenweise, wie die Weinbauinseln bei Montpellier und Sète, dann aber von Narbonne bis an die spanische Grenze in einem großen, zusammenhängenden Gebiet, wo die Appellationen aneinander grenzen. In den Bergen ist der Boden mager, steinig und beinahe unfruchtbar, in den Ebenen besteht er aus fetteren Lehmböden.

KLIMA
Trocken, windig und heiß mit über 3 000 Sonnenstunden pro Jahr. Die Niederschlagsmenge beträgt nur 400-450 mm/Jahr.

WEINE
Alle Weinsorten werden erzeugt. Schäumende Weißweine aller Süßigkeitsstufen, stiller Weißwein von trocken bis süß, Rosé, ordinäre gute Tafelweine, verstärkte süße Weiß- und Rotweine (Vins Doux Naturels). Es werden aber auch vermehrt gute Weltweine hergestellt.

REBSORTEN
Südfranzösische Sorten wie z.B. Mourv, Gren, Syrah und Carignan, aber auch einige Bordeaux-Sorten. Weiße: eine ganze Menge lokaler Sorten wie z.B. Mauzac und Picpoul zusammen mit den südfranzösischen Clairette und Marsanne, aber auch vermehrt Chardonnay und SB.

WEINHERSTELLUNG
Macération Carbonique kommt bei der Rotweinproduktion immer öfter vor. Die Weißen werden kühl vergoren, um Frucht und Frische zu erlangen.

REBFL.
Ca. 150 000 ha

Galerie

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